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Aktuelles im Bio-Fachmarkt Selinger

 

 

 

Der Rasen braucht jetzt dringend Nährstoffe
Mit dem Frühlingswetter fällt gelblicher Rasen besonders ins Auge. Nach dem Winter sind alle Nährstoffvorräte im Boden verbraucht. Schnelle Abhilfe schafft eine Düngung mit dem organischen Cuxin Rasendünger spezial. Gleichzeitig stärken Sie Wurzeln und Bodenleben mit dem Cuxin BodenAktivator. Beide Produkte können direkt nacheinander ausgebracht werden.
Kahle Stellen im Rasen lassen sich 14 Tage später mit der Aussaat (an frostfreien Tagen) mit Regenerationsrasen beseitigen. Alle unsere Rasenprodukte sind nicht schädlich für Haustiere, der Rasen kann sofort nach dem Ausbringen wieder betreten werden.

Frostschäden an immergrünen Gehölzen
Viele immergrüne Gehölze, wie Kirschlorbeer und Glanzmispel wurden durch den starken Frost im Februar geschädigt. Bei Kirschlorbeeren wird dies durch braune Blätter sichtbar und Glanzmispeln zeigen rötlichbraune, runde Flecken im Blatt. Stark geschädigte Blätter fallen später ab. Schneiden Sie die Triebe etwas zurück und versorgen die Pflanzen anschließend mit dem Cuxin Kirschlorbeerdünger, um einen gesunden Neuaustrieb zu fördern. Bei Trockenheit sollte 1x pro Woche an frostfreien Tagen mit 10 L pro qm gewässert werden.

Die Zimmerpflanzen düngen
Mit dem zunehmenden Tageslicht beginnt nun wieder für die meisten Zimmerpflanzen die Wachstumsphase. Dabei sind die Pflanzen für eine gesunde Entwicklung auf regelmäßige Nährstoffgaben angewiesen. Für die Düngung können Sie unseren organischen Flüssigdünger BioTrissol Plus BlumenDünger einfach dem Gießwasser gemäß Packungshinweisen beimischen. Alternativ können Sie unsere Azet DüngeSticks verwenden.

Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich erfolgreich mit einer vitalisierenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 10°C liegen. Spritzen Sie dann regelmäßig bis zum Austrieb bei entsprechender Wetterlage mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.

Jetzt an Obstbaumschnitt und Austriebsspritzung denken
Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt den Winterschnitt der Obstbäume vornehmen. Achten Sie darauf, kranke Zweige und schrumpelige Früchte zu entfernen. Größere Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan Wundverschluss. Denken Sie anschließend an die Austriebsspritzung! Bei der Spritzung von Promanal Neu Austriebsspritzmittel* an Obst- und Ziergehölzen (an frostfreien Tagen) werden überwinternde Schädlinge durch den Ölfilm erstickt.

Mehltaubefall an Stauden nimmt zu
Echter Mehltau bildet einen weißen Belag auf Blättern, Blüten und Stängeln verschiedener Stauden. Befallenes Gewebe stirbt häufig ab. Bei starkem Befall müssen Sie die Pflanzen zurückschneiden. Spritzen Sie die Stauden anschließend mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*, um Neubefall sicher zu verhindern.

Engerlinge im Rasen
Einen Befall mit schädlichen Engerlingen erkennen Sie jetzt an einzelnen gelb-braunen Flecken im Rasen. An diesen Stellen befinden sich Engerlinge direkt an den Wurzeln und fresen diese ab. Das Gras lässt sich wie eine Perücke abheben. Ein Befall zeigt sich oft auch durch Vögel, die auf befallenen Fläachen intensiv picken. Meist handelt es sich um Gartenlaubkäfer-Engerlinge ( bis 1,5 cm lang, 3 Beinpaare, weißen mit dickem Hinterleib ). Diese Engerlinge bekämpfen Sie parasitären HM-Nematoden, die Sie bei uns bekommen. Sind die Engerlinge größer als 1,5 cm, stammen sie von Käferarten,deren Larven nicht bekämpfbar sind. Nach der Engerlingsbekämpfung säen Sie mit Nachsaatrasen ( bekommen Sie bei uns in gewünschter Menge ) nach.

Ab August den Dickmaulrüssler bekämpfen!
Die erwachsenen Käfer verursachen an vielen Kulturpflanzen buchtenförmige Fraßstellen an den Blatträndern. Im Juli legt der Dickmaulrüssler Eier ab, aus denen ab August neue Larven schlüpfen. Die Larven des Käfers fressen an den Wurzeln. Bei starkem Befall kann die betroffene Pflanze absterben. Im Zeitraum August bis Ende September können die Larven des Dickmaulrüsslers gut mit den HM-Nematoden bekämpft werden. Die HM-Nematoden werden über das Bestell-Set Nützlinge angeboten. Nach Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen. Engerlinge im Rasen. Einen Befall mit schädlichen Engerlingen erkennen Sie jetzt an einzelnen gelbbraunen Flecken auf dem Rasen. An diesen Stellen befinden sich Engerlinge direkt an den Wurzeln und fressen diese ab. Das Gras lässt sich wie eine Perücke abheben. Meist handelt es sich um Gartenlaubkäfer-Engerlinge (bis 1,5 cm lang, 3 Beinpaare, weiß mit dickem Hinterleib). Diese Engerlinge bekämpfen Sie mit parasitären HM-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge (bei uns erhältlich). Sind die Engerlinge größer als 1,5 cm, stammen sie von Käferarten, deren Larven nicht bekämpfbar sind. Nach der Engerlingsbekämpfung entfernen Sie das abgestorbene Gras und säen mit Regenerationsrasen ( bekommen Sie bei uns in loser Form) nach. Anschließend wird regelmäßig kräftig gewässert.

Rote "Beulen" auf den Johannisbeerblättern?
In den Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weißen Läuse haben als Eier auf den Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen. Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei*/** oder Neudosan Obst- und Gemüse SchädlingsFrei**. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur Bekämpfung von Blattläusen in anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.

Blätter mit klebrigem Belag?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und in der Umgebung befallener Zimmerpflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge. Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Promanal Neu Schild- und Wollfrei* ein. Alternativ können Sie unser Neem Plus Schädlingsfrei Anwendungsfertig* einsetzen. Es enthält zwei natürliche Wirkstoffe, Neem und Rapsöl. Die Mittel sind nicht bienengefählich und gut pflanzenverträglich. Beim Spritzen die Pflanzen sehr gründlich von allen Seiten benetzen, Behandlung nach Packungsangabe wiederholen.

Probleme mit Kleidermotten?
Die Larven der Kleidermotten fressen Löcher in Textilien tierischen Ursprungs, geschädigt werden z.B. Wolle, Seide, Federn und Pelze. Befallene Textilien können heiß gebürglt werden (min. 60 Grad) oder auch 1 Woche bei -18 Grad in den Gefrierschrank gelegt werden. Der Kleiderschrank wird gründlich gereinigt, auch die Fugen und Schraulöcher werden kontrolliert. Zur Vorbeugung eines weiteren Befalls verwenden Sie PermanentKleidermotten Klebefalle. Zusätzlich können Sie Ihre Textilien mit Permanent Mottenschutz SchutzSpray Neem** behandeln. So schützen Sie Ihre Textilien mit einem natürlichen Wirkstoff bis zu 4 Wochen vor weiteren Schäden.
Wichtig: Unsere Nützlinge, die EF-Schlupfwespen, sind nicht wirksam gegen Kleider- oder Speisemotten und können nur gegen den Pflanzenschädling Weiße Fliege eingesetzt werden!

Raupenfrei Xentari* wirkt sehr gut im Versuch gegen den Zünsler, ALGENKALK gar nicht!
In der Presse und im Internet gibt es immer noch vereinzelt Berichte über das Einstäuben des Buchsbaums mit Algenkalk, um den Zünsler und die Pilzerkrankung Buchsbaumsterben zu bekämpfen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat deshalb 2018 in Bad Zwischenahn zwei Versuche (gegen den Pilz und den Zünsler) durchgeführt, um die Wirksamkeit des Kalks zu ermitteln. Die Ergebnisse wurden in der Februar-Ausgabe 2019 des Fachmagazins Deutsche Baumschule vorgestellt. Sowohl im Versuch gegen das Buchsbaumsterben, als auch im Versuch gegen den Zünsler zeigte der Algenkalk keine Wirkung. Im Versuch gegen den Zünsler waren in der Variante, die mit Raupenfrei Xentari* behandelt wurden, hingegen alle Raupen abgestorben. Das belegt die gute Wirkung von unserem Spritzmittel und bestätigt unsere Erfahrungen.

Baumstämme mit Rindenrissen
Solche Rindenrisse werden im Sommer oft durch Sonne und Hitze verursacht. Tagsüber erwärmt die Sonne die dunkle Rinde, so dass sich das Gewebe ausdehnt. Nachts zieht sich das Gewebe durch die kühleren Temperaturen wieder zusammen, was dann häufig zu Längsrissen in der Rinde führt. Jetzt sollten Sie die Risse an einem trockenen Tag mit einem Messer glattschneiden, bis die Rinde wieder fest am Holz anliegt. Um diese Rindenrisse vorbeugend zu verhindern, empfehlen wir den Bio-Baumanstrich. Dieser weiße Anstrich besteht aus Kalk, Kieselsäure und Spurenelementen. Bio-Baumanstrich pflegt die Rinde und die weiße Farbe reflektiert das Sonnenlicht, so bauen sich weniger Spannungen in der Rinde auf. So wird weiteren Rissen vorgebeugt.

Verkräuselte Blätter am Kirsch- oder Pflaumenbaum?
Momentan sind häufig verkräuselte Trieb-/Blattspitzen an Kirsch- und Pflaumenbäumen zu finden. Blattläuse verursachen durch ihre Saugtätigkeit die eingerollten Blätter. Da die Läuse Ende Mai auf ihre Sommerwirtspflanzen abwandern, finden sich im Sommer in den eingerollten Blättern nur noch die weißen Häutungsreste der Läuse. Entfernen Sie zunächst die stark eingerollten Triebspitzen. Die restlichen Blätter spritzen Sie mit Neudosan Neu Blattlausfrei*. Benetzen Sie die Blattunterseiten besonders gründlich, da hier die Mehrzahl der Blattläuse zu finden ist. Wiederholen Sie die Behandlung nach 5-7 Tagen. Im Herbst kehren die geflügelten Läuse zur Eiablage an die Bäume zurück. Zur Bekämpfung der Überwinterungsstadien spritzen Sie an frostfreien Tagen Mitte-Ende Februar vor Austrieb mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel*.

Beerenobst mit beigefarbenen, matschigen Stellen?
Die hellen, beigefarbenen Stellen an den Beeren wurden von Hitze und starker Sonneneinstrahlung verursacht. Der Schaden tritt sehr häufig an Stachel-, Brom- und Himbeeren und Johannisbeeren im Sommer auf. Besonders dann zeigen sich solche Verbrennungen, wenn der Himmel über einen längeren Zeitraum wolkig und bedeckt ist und das Wetter plötzlich zu intensiver Sonneneinstrahlung in Verbindung mit Hitze wechselt. Verhindern könnten Sie das nur durch das Aufstellen eines Sonnenschirms. Die verbrannten Früchte schmecken nicht mehr und sollten kompostiert werden, da sie schnell schimmeln.

Neudomon Buchbaumzünsler Falle aufhängen!
Bei warmen Wetter sollte die Neudomon Buchsbaumzünsler Falle aufgehängt werden zur Überwachung des Befalls. Mit der Falle werden von Mai bis Oktober die erwachsenen Männchen des Buchsbaumzünslers durch Sexualpheromone angelockt und sterben in der Falle ab. Die Falle und der Lockstoff sind unbedenklich für Kinder und Haustiere.
Entfernen Sie zunächst die schwarze Kappe des grünen Lockstoffkäfigs in der Falle. Schneiden Sie dann den Beutel auf und geben die enthaltene Kapsel ungeöffnet und indem Sie sie oben vorsichtig anfassen, in den Fallenkäfig. Dann wird die schwarze Abdeckkappe wieder auf den Fallenkäfig aufgesetzt. Der Pheromon-Lockstoff ist im Kunststoff der Lockstoffkapseln enthalten. Er ist für Menschen geruchslos und unsichtbar. Die Falle reicht für bis zu 200 qm Gartenfläche. Nach 12 Wochen wird die Kapsel getauscht und die Ersatzkapsel eingesetzt, die für weitere 12 Wochen reicht. Wenn Falter gefangen werden, behandeln Sie eine Woche später mit Raupenfrei Xentari* oder bei Kübelpflanzen mit Spruzit Schädlingsfrei*.

Rosenkrankheiten jetzt vorbeugen!
Feuchtwarmes Wetter bietet ideale Infektionsbedingungen für Pilzerkrankungen. Da die wichtigsten Erkrankungen der Rose (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Vitalisieren Sie die Rosen jetzt vorbeugend mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Bei Befallsbeginn spritzen Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*.
Praxis-Tipp Diagnose: Rosenblätter rollen sich ein?
In den Blättern findet sich jedoch kein sichtbarer Schädling. Verursacher ist die Rosen-Blattrollwespe. Entsorgen Sie befallene Blätter. Spritzungen sind nicht sinnvoll, da die Schädlinge nicht direkt getroffen werden können.

Unkraut in Beeten und unter HeckenIm Frühjahr wächst auch das Unkraut und insbesondere der Girsch im Garten wieder kräftig. Sobald das Unkraut ca. 10 cm hoch gewachsen ist, setzt man Finalsan UnkrautFrei Plus* oder Finalsan GirschFrei* ein. Für eine gute Wirkung werden die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. Finalsan wird nicht über die Rinde von Gehölzen aufgenommen und kann daher gut unter Hecken angewendet werden. Bereits nach kurzer Zeit kann man die behandelte Fläche wieder bepflanzen.

Hinweis: *Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise- und symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.
** Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.