Aktuelles im Biofachmarkt

 

Die Dürre hat viele Rasenflächen geschädigt
Durch die Dürre und teilweise auch Hitze der vergangenen Monate wurden viele Rasenflächen geschädigt. In Hitze- und Trockenperioden wird 1-2x pro Woche, am besten morgens, mit 15 L pro qm gewässert. Wässern Sie möglichst nicht täglich, denn dann bleiben die Wurzeln der Gräser kurz und kommen nicht mehr an Wasservorräte in tieferen Bodenschichten heran. Das macht sie anfälliger für Trockenschäden. Bringen Sie jetzt Cuxin Herbst Rasendünger aus. Dieser organische Rasendünger versorgt den Rasen mit den Nährstoffen, die für die Erholung und das Wiederergrünen notwendig sind. Der Dünger verursacht keine Verbrennungsschäden und enthält u. a. viel Kalium. Dieser Nährstoff unterstützt die Trockenheitstoleranz der Gräser. Verbessern Sie darüber hinaus den Boden mit Humus, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Dazu bringen Sie 100g pro qm von unserem Cuxin Bodenaktivator aus. Bei Sandböden wird zusätzlich der Bentonit SandbodenVerbesserer ausgebracht. Bentonit enthält Tonmineralien, die auch die Wasserspeicherkapazität erhöhen. Sobald es kühler wird und häufiger gewässert wird, bzw. regnet, erholen sich die Teilbereiche der verbrannten Rasenflächen mit Hilfe dieser Maßnahmen zumeist von alleine. Bei kleineren Stellen (bis 30 cm Durchmesser ), die sich nicht erholt haben, entfernen Sie abgestorbenes Gras und streuen dann Nachsaatrasen ( bei uns in loser Form erhältlich ) aus.

Raupenfrei Xentari* wirkt sehr gut im Versuch gegen den Zünsler, ALGENKALK gar nicht!
In der Presse und im Internet gibt es immer noch vereinzelt Berichte über das Einstäuben des Buchsbaums mit Algenkalk, um den Zünsler und die Pilzerkrankung Buchsbaumsterben zu bekämpfen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat deshalb 2018 in Bad Zwischenahn zwei Versuche (gegen den Pilz und den Zünsler) durchgeführt, um die Wirksamkeit des Kalks zu ermitteln. Die Ergebnisse wurden in der Februar-Ausgabe 2019 des Fachmagazins Deutsche Baumschule vorgestellt. Sowohl im Versuch gegen das Buchsbaumsterben, als auch im Versuch gegen den Zünsler zeigte der Algenkalk keine Wirkung. Im Versuch gegen den Zünsler waren in der Variante, die mit Raupenfrei Xentari* behandelt wurden, hingegen alle Raupen abgestorben. Das belegt die gute Wirkung von unserem Spritzmittel und bestätigt unsere Erfahrungen.

Gurkenblätter bekommen gelbe Flecken und vertrocknen
Ursache sind winzige Schädlinge auf den Blättern - die Spinnmilbe. Besonders in Gewächshäusern und auf Terrassen vermehren sie sich besonders stark. Durch ihre Saugtätigkeit bilden sich erste gelbe Pünktchen, später vertrocknen die Blätter. Nach einiger Zeit erscheinen Spinnweben zwischen Blättern und Trieben. Zur Bekämpfung die Pflanzen mit Neudosan Obst- & Gemüse SchädlingsFrei* tropfnass von allen Seiten einsprühen (ohne Wartezeit bis zur Ernte). Eine Wiederholung der Spritzung ist nach 5-7 Tagen erfolderlich. Vorbeugend empfehlen wir nächstes Jahr unsere Raubmilben. Diese sind über das Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten erhältlich. Die Raubmilben werden 14 Tage nach dem Setzten der Gurken-Jungpflanzen ins Gewächshaus ausgebracht.

Ab August den Dickmaulrüssler bekämpfen!
Die erwachsenen Käfer verursachen an vielen Kulturpflanzen buchtenförmige Fraßstellen an den Blatträndern. Im Juli legt der Dickmaulrüssler Eier ab, aus denen ab August neue Larven schlüpfen. Die Larven des Käfers fressen an den Wurzeln. Bei starkem Befall kann die betroffene Pflanze absterben. Im Zeitraum August bis Ende September können die Larven des Dickmaulrüsslers gut mit den HM-Nematoden bekämpft werden. Die HM-Nematoden werden über das Bestell-Set Nützlinge angeboten. Nach Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen. Engerlinge im Rasen. Einen Befall mit schädlichen Engerlingen erkennen Sie jetzt an einzelnen gelbbraunen Flecken auf dem Rasen. An diesen Stellen befinden sich Engerlinge direkt an den Wurzeln und fressen diese ab. Das Gras lässt sich wie eine Perücke abheben. Meist handelt es sich um Gartenlaubkäfer-Engerlinge (bis 1,5 cm lang, 3 Beinpaare, weiß mit dickem Hinterleib). Diese Engerlinge bekämpfen Sie mit parasitären HM-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge (bei uns erhältlich). Sind die Engerlinge größer als 1,5 cm, stammen sie von Käferarten, deren Larven nicht bekämpfbar sind. Nach der Engerlingsbekämpfung entfernen Sie das abgestorbene Gras und säen mit Regenerationsrasen ( bekommen Sie bei uns in loser Form) nach. Anschließend wird regelmäßig kräftig gewässert.

Baumstämme mit Rindenrissen
Solche Rindenrisse werden im Sommer oft durch Sonne und Hitze verursacht. Tagsüber erwärmt die Sonne die dunkle Rinde, so dass sich das Gewebe ausdehnt. Nachts zieht sich das Gewebe durch die kühleren Temperaturen wieder zusammen, was dann häufig zu Längsrissen in der Rinde führt. Jetzt sollten Sie die Risse an einem trockenen Tag mit einem Messer glattschneiden, bis die Rinde wieder fest am Holz anliegt. Um diese Rindenrisse vorbeugend zu verhindern, empfehlen wir den Bio-Baumanstrich. Dieser weiße Anstrich besteht aus Kalk, Kieselsäure und Spurenelementen. Bio-Baumanstrich pflegt die Rinde und die weiße Farbe reflektiert das Sonnenlicht, so bauen sich weniger Spannungen in der Rinde auf. So wird weiteren Rissen vorgebeugt.

Madiges Obst - eingeschleppte Kirschessigfliege bedroht Früchte!
Seit einigen Jahren befällt die Kirschessigfliege reifendes Obst. Befallen werden reifende Früchte, wie z. B. Kirschen, Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und rote Weintrauben. Auch Pflaumen, Pfirsich, Aprikosen und Mirabellen zählen zum Wirtspflanzenkreis. Das Weibchen belegt eine Frucht meist mit mehreren Eiern. Die Verpuppung kann in der Frucht oder im Boden stattfinden. Die Kirschessigfliege meidet trockene und sonnige Bereiche. Sorgen Sie deshalb durch regelmäßigen Schnitt der Obstgehölze für gute Belichtung und Durchlüftung. Vorbeugend können Beerenobst, sowie kleine Bäume nach der Blüte mit unserem Schädlingsschutz Netz eingenetzt werden. Das Netz sollte erst zur Ernte wieder entfernt werden. Ein Teil der Kirschessigfliegen lässt sich mit unserer Obstfliegen Falle abgefangen. Bereits befallenes Obst muss in der Mülltonne entsorgt werden. Zur Bekämpfung gibt es leider kein Spritzmittel.

Für gesunde Tomaten
Tomatenpflanzen werden im Laufe der Saison häufig von der Kraut- und Braunfäule befallen. Die Tomatenfäule ist zuerst an kleinen, braunen Flecken auf den unteren Blättern zu erkennen. Bald darauf erscheinen auch auf den Früchten schwarze Flecken und die Pflanze stirbt ab. Spritzen Sie ab Mitte Juni vorbeugend mit Atempo Kupfer-Pilzfrei* oder Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Bereits befallene Blätter entfernen Sie sofort. Die Behandlung muss nach 10-14 Tagen wiederholt werden.

Verkräuselte Blätter am Kirsch- oder Pflaumenbaum?
Momentan sind häufig verkräuselte Trieb-/Blattspitzen an Kirsch- und Pflaumenbäumen zu finden. Blattläuse verursachen durch ihre Saugtätigkeit die eingerollten Blätter. Da die Läuse Ende Mai auf ihre Sommerwirtspflanzen abwandern, finden sich im Sommer in den eingerollten Blättern nur noch die weißen Häutungsreste der Läuse. Entfernen Sie zunächst die stark eingerollten Triebspitzen. Die restlichen Blätter spritzen Sie mit Neudosan Neu Blattlausfrei*. Benetzen Sie die Blattunterseiten besonders gründlich, da hier die Mehrzahl der Blattläuse zu finden ist. Wiederholen Sie die Behandlung nach 5-7 Tagen. Im Herbst kehren die geflügelten Läuse zur Eiablage an die Bäume zurück. Zur Bekämpfung der Überwinterungsstadien spritzen Sie an frostfreien Tagen Mitte-Ende Februar vor Austrieb mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel*.

Beerenobst mit beigefarbenen, matschigen Stellen?
Die hellen, beigefarbenen Stellen an den Beeren wurden von Hitze und starker Sonneneinstrahlung verursacht. Der Schaden tritt sehr häufig an Stachel-, Brom- und Himbeeren und Johannisbeeren im Sommer auf. Besonders dann zeigen sich solche Verbrennungen, wenn der Himmel über einen längeren Zeitraum wolkig und bedeckt ist und das Wetter plötzlich zu intensiver Sonneneinstrahlung in Verbindung mit Hitze wechselt. Verhindern könnten Sie das nur durch das Aufstellen eines Sonnenschirms. Die verbrannten Früchte schmecken nicht mehr und sollten kompostiert werden, da sie schnell schimmeln.

Neudomon Buchbaumzünsler Falle aufhängen!
Bei warmen Wetter sollte die Neudomon Buchsbaumzünsler Falle aufgehängt werden zur Überwachung des Befalls. Mit der Falle werden von Mai bis Oktober die erwachsenen Männchen des Buchsbaumzünslers durch Sexualpheromone angelockt und sterben in der Falle ab. Die Falle und der Lockstoff sind unbedenklich für Kinder und Haustiere.
Entfernen Sie zunächst die schwarze Kappe des grünen Lockstoffkäfigs in der Falle. Schneiden Sie dann den Beutel auf und geben die enthaltene Kapsel ungeöffnet und indem Sie sie oben vorsichtig anfassen, in den Fallenkäfig. Dann wird die schwarze Abdeckkappe wieder auf den Fallenkäfig aufgesetzt. Der Pheromon-Lockstoff ist im Kunststoff der Lockstoffkapseln enthalten. Er ist für Menschen geruchslos und unsichtbar. Die Falle reicht für bis zu 200 qm Gartenfläche. Nach 12 Wochen wird die Kapsel getauscht und die Ersatzkapsel eingesetzt, die für weitere 12 Wochen reicht. Wenn Falter gefangen werden, behandeln Sie eine Woche später mit Raupenfrei Xentari* oder bei Kübelpflanzen mit Spruzit Schädlingsfrei*.

Rosenkrankheiten jetzt vorbeugen!
Feuchtwarmes Wetter bietet ideale Infektionsbedingungen für Pilzerkrankungen. Da die wichtigsten Erkrankungen der Rose (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Vitalisieren Sie die Rosen jetzt vorbeugend mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Bei Befallsbeginn spritzen Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*.
Praxis-Tipp Diagnose: Rosenblätter rollen sich ein?
In den Blättern findet sich jedoch kein sichtbarer Schädling. Verursacher ist die Rosen-Blattrollwespe. Entsorgen Sie befallene Blätter. Spritzungen sind nicht sinnvoll, da die Schädlinge nicht direkt getroffen werden können.

Erste kleine Schnecken sind unterwegs!
Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol Schneckenkorn* ausbringen. So werden schon die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden entstehen. Unsere Ferramol Produkte sind nicht schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere Gartennützlinge. Ferramol können Sie in Gemüse und Obst ohne Wartezeit anwenden.

Hortensien mit weißen Gebilden auf den Blättern
Dabei handelt es sich um Sackschildläuse. Auch andere Gehölze werden befallen. Die Schildläuse sind bis 7mm lang und bestehen aus einem braunen Schild, unter dem der weiße Eisack aus Wachswolle hervorquillt. Ab Mai - Juni werden Eier abgelegt. Später schlüpfen die mobilen Sackschildlauslarven, die weitere Pflanzen befallen. Die Überwinterung erfolgt auf den Zweigen. Bei der Behandlung mit Spruzit AF Schädlingsfrei*, werden die Schildläuse nach eigenen Erfahrungen mit erfasst. Bei der Bekämpfung von überwinternden Spinnmilben mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel* werden die Winterstadien der Schildläuse ebenfalls mit erfasst. Die Spritzung mit Promanal wird Anfang März durchgeführt.

Buchsbaumsterben tritt auch häufig auf
Praxis-Tipp Diagnose:

Seit längerer Zeit breitet sich in vielen Buchsbepflanzungen das Buchsbaumsterben aus. An den Blättern zeigen sich braune Flecken. Typisch ist das Auftreten von dunklen bis schwarzen, streifenförmigen Stellen an den Trieben.
Wenige Tage nach der Infektion kommt es zu Blattfall und Triebsterben. Bei hoher Luftfeuchte und Wärme bildet sich auf den abgestorbenen Blättern an der Unterseite ein weißer Pilzbelag. Der Erreger wird durch feuchtes Wetter und engen Pflanzenstand begünstigt. Die Sporen des Pilzes können mehrere Jahre im Boden überdauern.
Vorbeugung und Bekämpfung:
Schneiden Sie zur Bekämpfung des Pilzes die Pflanzen bis ins gesunde Holz zurück und entfernen Sie krankes Pflanzenmaterial. Die obere Bodenschicht sollte ausgetauscht werden, um Pilzsporen im Boden zu beseitigen. Darüber hinaus spielt die Auswahl widerstandsfähiger Buxus-Sorten eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung der Krankheit. Der Buchsbaum bevorzugt einen Boden pH-Wert von 6,5-7,5. Stärken Sie ihn durch eine jährliche Erhaltungskalkung des Bodens mit dem Azet Gartenkalk.
Durch die vorbeugende Behandlung Ihrer Buchspflanzen bei feucht-warmer Witterung mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei* können Sie nach eigener Erfahrung die Ausbreitung des Pilzes verhindern.

Der Buchsbaumzünsler setzt dem Buchs stark zu
Praxis-Tipp Diagnose:

Anfangs sieht man an den Triebspitzen Blätter, die wie abgeschabt aussehen, oder angefressen sind. Bei starkem Befall wird später die gesamte Pflanze eingesponnen und kahlgefressen. Die Pflanze verfärbt sich hellbeige und stibt ab. In den Gespinsten fressen gelbgrüne Raupen mit schwarz-weißen Streifen und schwarzem Kopf.
Der Buchsbaumzünsler überwintert als Raupe im Gespinnst zwischen den Blättern. Ab Mitte März beginnen die Raupen mit dem Fraß und werden bis zu 5 cm lang. Anschließend verpuppen sich die Raupen und kurz darauf erscheint der erwachsene Falter. In Deutschland bildet der Buchsbaumzünsler 2 Generationen pro Jahr.
Befallsüberwachung und Bekämpfung:
Schneiden Sie die Gespinste mit den jüngsten Raupen raus und vernichten diese, da die Raupen in den Gespinsten nur schwer zu erreichen sind. Kontrollieren Sie den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Innern auf Raupen und behandeln Sie bei Befall sofort mit Raupenfrei Xentari*/** oder mit Spruzit Schädlingsfrei*/**.

Unkraut in Beeten und unter Hecken
Im Frühjahr wächst auch das Unkraut und insbesondere der Girsch im Garten wieder kräftig. Sobald das Unkraut ca. 10 cm hoch gewachsen ist, setzt man Finalsan UnkrautFrei Plus* oder Finalsan GirschFrei* ein. Für eine gute Wirkung werden die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. Finalsan wird nicht über die Rinde von Gehölzen aufgenommen und kann daher gut unter Hecken angewendet werden. Bereits nach kurzer Zeit kann man die behandelte Fläche wieder bepflanzen.

Die Zimmerpflanzen düngen
Mit dem zunehmenden Tageslicht beginnt nun wieder für die meisten Zimmerpflanzen die Wachstumsphase. Dabei sind die Pflanzen für eine gesunde Entwicklung auf regelmäßige Nährstoffgaben angewiesen. Für die Düngung können Sie unseren organischen Flüssigdünger Bio Trissol Plus BlumenDünger (auch für Kräuter, Zitruspflanzen und Orchideen erhältlich) einfach dem Gießwasser gemäß Packungshinweisen beimischen. Alternativ können Sie unsere Azet DüngeSticks verwenden.

Blätter mit klebrigem Belag?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und in der Umgebung befallener Zimmerpflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge. Zur Bekämpfung setzen Sie auf Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit SchädlingsFrei* oder Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei* ein. Alternativ können Sie auch unser neues Neem Plus SchädlingsFrei Anwendungsfertig* einsetzen. Es enthält zwei natürliche Wirkstoffe, Neem und Rapsöl. Das Mittel ist nicht bienengefährlich und gut pflanzenverträglich. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich von allen Seiten benetzten. Behandlung nach Packungsanweisung wiederholen.

Thuja wird braun?
Die Braunfärbung kann verschiedene Ursachen haben. Häufig handelt es sich um eine Reaktion auf Bodentrockenheit, meistens werden die Pflanzen erst Monate später braun. In Trockenperioden (auch im Winter) sollten Lebensbäume 1x pro Woche mit 10l pro qm gewässert werden. Oft sind Schädlinge, wie z. B. Nadelholzspinnmilben an der Braunfärbung beteiligt. Die Nadeln sind dann übersät mit gelben Pünktchen (Saugstellen), danach werden sie braun. Beim Einsatz von Spruzit Schädlingsfrei* in den zugelassenen Anwendungsgebieten werden die Spinnmilbeln nach eigenen Erfahrungen mit erfasst. Die Pflanze wird gründlich von allen Seiten gespritzt, vor allem das Gehölzeinnere wird behandelt. Braun-schwarze Triebe an Thujas werden auch durch Bodenprobleme begünstigt. Ist der Boden zu sauer, kommt es zu Verfärbungen. Messen Sie den pH-Wert mit unserem pH-Bodentest, er sollte zwischen 6 und 7 liegen. Ist er geringer als 6, verwenden Sie den Azet Vital Kalk. Weiterhin sollte regelmäßig gedüngt werden, wir empfehlen dazu den Cuxin Nadelbäume- und Heckendünger. Geschwächte Pflanzen, die unter Wasser- und Nährstoffmangel leiden, werden zudem schnell durch Pilze, wie z. B. Schuppenbräune befallen. Dabei färben sich zunächst an den unteren Astpartien die Blattschuppen gelbbraun. Später verfärben sich auch die Triebe und Zweige. Bei der Behandlung von Thuja mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei* wird die Schuppenbräune nach eigenen Erfahrungen mit erfasst. Durch den Einsatz des Präparates verhindern Sie die Weiterverbreitung des Pilzes.

Rote "Beulen" auf den Johannisbeerblättern?
In den Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weißen Läuse haben als Eier auf den Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen. Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei*/**. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur Bekämpfung von Blattläusen in anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.

Viele "Schwarze Fliegen" über der Topferde, Aussaaten und im Zimmer?
Die lästigen, erwachsenen Trauermücken ("Schwarze Fliegen") sind für Pflanzen nicht direkt schädlich. Im Gegensatz dazu freseen die Larven der Insekten in der Topferde die Wurzeln. Jungpflanzen und Aussaaten können daraufhin absterben. Besonders in warmer, feuchter Erde ist die Entwicklung der Schädlinge optimal. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken setzen Sie Gelb-Sticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit SF-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten.

Hinweis: *Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise- und symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.
** Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.